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HELLFEST 2013 Line Up, Running Order, Infos!

In wenigen Monaten wird in Clisson (Frankreich) wieder die Erde beben. Trotz neuem Papst, wird die Hölle aufbrechen und eine Horde an wilden und lauten Bands auf die insgesamt sieben (sechs größere plus die Metalcorner vor dem Bühnengelände) Bühnen spucken. Mal sehen, was der Franzl da noch auszurichten vermag… HIER wurde ja schon angekündigt wie dolle es wird, nun gibt es mehr Details:

Tickets
Tickets bekommt ihr über die Ticketseite des Festivals. 160€ für alle drei Tage oder Tagestickets, für einen Spontanbesuch im Rahmen eines Frankreichurlaubs, sind für 75€ zu haben. Dieses Jahr wird auch eine Tauschbörse angeboten, um den teils ausufernden Preisen bei Drittanbietern ein Schnippchen zu schlagen. Die Seite heißt Zepass.com und ist komplett auf Französisch. Mit ein bisschen Grips, schafft es eine „Kartoffel“ bestimmt auch 😉

Anreise
In Frankreich gibt es eine Autobahn-Maut, doch für die Reise quer durch Frankreich wird die Autobahn definitiv angenehmer sein, als die Landstraßen! Idealerweise reist ihr die Nacht durch und könnt noch einen kleinen Zwischenstopp am Eiffelturm in Paris machen. Nachts um Drei ist da nix los. 😉
Wer sich lieber fahren lässt und dies in Gemeinschaft tun möchte, kann dies mit Bock-Tours machen. Die bieten praktischerweise auch „Pakete“ aus Busfahrt und Ticket an, die Fahrt ist aber auch einzeln buchbar!
Wo sich Clisson und wo sich dort dann das Hellfest befindet, ist für einen ersten Eindruck HIER zu sehen. Für eine genauere Wegbeschreibung sind Routenplader und Navis zu empfehlen.
… und last but not least: daaaas Line-Up!

Line-Up
Unter http://www.hellfest.fr/artistes praktischerweise nach Tag und Bühne sortiert. Den Link zur running order findet ihr HIER. Auch soll es noch eine Möglichkeit geben, sich seine persönliche running order zusammen zu stellen.


(es fehlen dort noch DEF LEPPARD und GOJIRA, ARCH ENEMY mussten absagen)

THE STORM IS COMING in’s JUZ nach Emsdetten

Vorneweg: Nicht das wir uns hier an das aufkommende gute Wetter gewöhnen… nächsten Samstag zieht wieder Wetter auf. Und zwar stürmisches. Im Emsdettener Jugendzentrum JUZ gehen pünktlich um 17 Uhr die Boxen an. Für schlappe 5€ (fünf!) gibt es dann deftigen Metal mit HELL SPAWN, BITTER PIECE, SUPREME CARNAGE und TORTURIZED. In den späteren Abendstunden wird dann unsere liebste Hardcorekirmesdeathmetal-Crew von NEW WORLD DEPRESSION die Bühne auf Herz und Brett testen, bevor die Engländer von MERCILESS TERROR als Abschluss ihrer NRW-Tour (jaaa, Nordhorn ist in Niedersachsen…) im JUZ auftreten werden. Headliner sind die Cellaner von DRONE! Doch nach den letzten Live-Klängen wird noch weiter gefeiert. Die NWD-Partycrew übernimmt den CD-Player und lässt es (Metal-)Partykracher hageln.
Wer übrigens vor 17 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr) an der Kasse vorbei ist, bekommt ein Freigetränk!

ROCK IN DEN RUINEN eröffnet die Open-Air-Festivalsaison mit den DONOTS

Das heutige frühlingshafte Wetter hat so richtig Lust auf die Freiluft-Konzertsaison gemacht! Gut, dass es da in Dortmund das ROCK IN DEN RUINEN gibt, dass dieses Jahr am 27. April auf einem äußerst stimmungsvollem Industriegelände stattfindet. Die Organisatoren haben dieses Mal wieder ein angenehm abwechslungsreiches Line Up zusammengestellt. Als Headliner werden die Münsteraner DONOTS vor dem Hochofen aufetreten. Vorher werden u.a. CHROME DIVISION, FIREWIND, WIRTZ und HONIGDIEB zumindest das Publikum auf Temperatur bringen. Weitere Bands aus den rockig lauten Sparten Punk, Metal, Rock etc. versüßen den Tag, wie auch schon 2012, bei knalle Wetter. Neben Location und Bands, spricht eindeutig der Ticketpreis von 12€ (+Gebüren) im Vorverkauf Bände!
Hin- und Rückfahrt werden sich sehr gut gestalten, da der öffentliche Personennahverkehr im Pott eigentlich immer fährt. Auch in die Region um Münster fährt zu (sehr) später Stunde noch der Zug.
Mehr Infos und Pläne für An- und Abfahrt, sowie den zeitlichen Ablauf bekommt ihr auf der Internetseite von Rock in den Ruinen!
www.rock-in-den-ruinen.com

Der TWO DOOR CINEMA CLUB zu Gast im Skaters Palace

Der TWO DOOR CINEMA CLUB hält am 4. März Einzug in den Skaters Palace. Die Nordiren bringen noch THE 1975 und DOG IS DEAD mit. Und die Tickets gibt es ab 22€ im VVK. Eigentlich eine schöne Möglichkeit in die Woche zu starten, was?

Als vor etwas mehr als zwei Jahren das Debütalbum von Two Door Cinema Club die Runde machte, hieß es im Pressetext, hier sei eine Band am Start, die das Format habe, dieser Dekade dauerhaft frische Impulse zu verleihen. Nun denn, das ist ihnen mit „Tourist History“ wunderbarst gelungen und diese Prämisse werden sie fraglos mit „Beacon“ erneut erfüllen. Wenn Alex Trimble (Gesang/Gitarre), Kevin Baird (Bass) und Sam Halliday (Gitarre) ein großes Lob gebührt, dann ist es zuvorderst, dass es dem jungen Trio aus dem nordirischen Bangor gelungen ist, eine unverwechselbare Handschrift entwickelt zu haben. Ganz gleich ob „I Can Talk“, „What You Know“, „Something Good Can Work“ oder irgendein anderer Song ihres hittrunkenen und melodisch dichten Debüts, einen Song von Two Door Cinema Club erkennt das Jungvolk sofort. Und es sind vor allem junge Menschen (großzügig weiten wir mal die Spanne bis 30 plus minus), die nach vorne stürmen, wenn diese Band auf den Bühnen dieser Welt loslegt. Von ihrem glorreichen Auftritt beim Glastonbury bis hin zu jedwedem Festival anderen Kalibers, von kleinen Clubs bis großen Hallen haben sich Two Door Cinema Club einen exzellenten Ruf als euphorisierende Live-Band erspielt, der auf der Beatlemania-Skala ganz weit oben anzusiedeln ist.
Jetzt packen Two Door Cinema Club ihr zweites Pfund auf den Tisch. „Beacon“. Leuchtfeuer. Leuchtturm. Klar, die Band weiß genau, dass ihre Songs über eine Strahlkraft verfügen, die Anziehungskraft und Orientierung zugleich ist. Nach Orientierung sehnt sich auch die Band selbst. Die letzten zwei Jahre waren die drei Musiker schließlich nur auf Achse und haben einen Kontinent nach dem anderen erobert. Sie sind durch Europa, Asien, die USA, Südamerika, Japan und Südafrika gereist. Überall dort haben sie nun beinharte Fans, aber die Kehrseite der Münze ist halt, dass sie nur selten zuhause bei ihren Freunden und Familien waren. Das ist folgerichtig das große Thema des neuen Albums, das ebenfalls in weiter Ferne entstanden ist, nämlich in Los Angeles. Die Band hat hier in den Bergen von Los Angeles mit der Unterstützung des Produzenten Jacknife Lee (Bloc Party, Snow Patrol, U2) in dessen Studio zwölf neue Songs aufgenommen, die sich ausnehmen wie der große Bruder ihres Vorgängers. Die genetische Struktur der Songs ist ganz TDCC, aber sie haben natürlich ihren ganz eigenen und reifer wirkenden Charakter.

Die kalifornische Sonne am Venice Beach, wo die Band zwei Monate gelebt hat, scheint sie zu noch sonnigeren Melodien inspiriert zu haben. Bei sehnsuchtsvollen Songs wie „Next Year“, der mit den für die Band so typischen elektronischen Krokantsplittern aufwartet, wird man ebenso dahinschmelzen wie man bei dem Madchester-affinen „Handshake“ wohl kaum ruhig und tatenlos zuhören wird. Da darf man das Cover-Artwork von „Beacon“ durchaus wörtlich nehmen und wie eine Ballerina durch die Decke gehen. Tatsächlich war es das erklärte Ziel der Band – trotz all der Songs rund um das Thema Sehnsucht (nach daheim, nach Ruhe, nach Liebe) – das Album so mehrdeutig wie möglich zu halten. Man spürt, dass die Band erst gar keinen Erwartungsdruck an sich herangelassen hat und befreit aufspielt. „Someday“, „Wake Up“ und „Sun“ sind Prachtstücke moderner Popmusik, die uns Tage, Wochen, Monate begleiten werden und garantiert einen ähnlichen Weg gehen werden wie die Hits von „Tourist History“, dessen Popularität sich nicht in den mehr als eine Million weltweit verkauften Exemplaren erschöpft.

Wenn das Geheimnis ihres Erfolgs in der schlichten Aussage von Alex Trimble besteht, sie haben einfach das getan, was sie wollten und sie glücklich macht, dann ist „Beacon“ unter einem Glücksstern entstanden. Musikalisch sind sie mit „Beacon“ jedenfalls ganz bei sich angekommen. Und wir gehen liebend gerne im wahrsten Sinne des Wortes mit ihnen durch die Decke. Let’s jump for joy with burning cheeks!